Sophie Bagusat

NICHT PERFEKT IST 
AUCH GUT

Wie ich der Dunkelheit entkam

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In erster Linie habe ich dieses Buch für mich selbst geschrieben. Um meine Gedanken zu sortieren und das Geschehene zu verarbeiten. Um die Hintergründe meines Burnouts zu erforschen und meine Fragen zu beantworten. Nicht einmal in meinen wildesten Träumen hätte ich mir ausmalen können, dass mein Burnout-Tagebuch eines Tages veröffentlicht werden würde.

 

Anfangs war ich mir nicht ganz sicher, ob meine Geschichte auch wirklich interessant genug sei. Ob sie dem Leser weiterhelfen würde und relevant wäre. Dann erinnerte ich mich an meine Zeit in der Klinik. Eine Zeit, in der ich nicht genau gewusst hatte, was mit mir los war, wie es weitergehen sollte. Eine Zeit, in der ich mich unheimlich einsam fühlte, keinem glauben wollte und das Licht am Ende des Tunnels nicht mehr sah.

 

Heute weiß ich: Es fehlte mir ein Erfahrungsbericht von jemandem, der Ähnliches durchgemacht hatte. Der es geschafft hatte, den Burnout zu besiegen und wieder ein „normales“ Leben zu führen und dadurch in der Lage war, Hoffnung zu geben und motivierende Worte zu sprechen. Dieser jemand bin heute ich, und darauf bin ich verdammt stolz

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NICHT PERFEKT IST AUCH GUT: Buchrücken

Auf den ersten Blick scheint Sophies Leben nahezu perfekt zu sein: Sie wächst in materieller Sorglosigkeit auf und alle Türen stehen ihr offen. Doch hochsensibel wie sie ist fühlt sie sich schon als Kind in ihrer Innenwelt falsch und fremd und schließt sich oft in ihr Zimmer ein, als junge Frau wird sie leiser und ernster. Sophie denkt, sie müsse alles unter Kontrolle haben, stark sein und “performen“ - bis plötzlich nichts mehr geht. Im Alter von 28 Jahren erlebt Sophie Bagusat eine schwere Erschöpfungsdepression mit Panikattacken, die sich über zwei Jahre hinzieht. Schonungslos ehrlich beschreibt Sophie, wie ihr das Leben entglitt. Dieser äußere Zwang alles schaffen zu müssen, permanent glücklich sein zu müssen, lösten einen unerträglichen Druck aus, dem sie nicht mehr standhielt. Rückblickend ist Sophie ihrer Diagnose sehr dankbar, denn sie war der Anfang einer sehr spannenden, schwierigen aber auch notwendigen Reise zu sich selbst. Es gelang ihr, ihre Lebens- und Glaubenssätze radikal zu ändern und so ihrem heutigen, glücklichen Lebensweg zu finden. Dieses Buch macht Mut, die Erwartungen an uns selbst zu überprüfen. Es gibt keinen Rat, dafür aber viele wertvolle Erfahrungen und Impulse für einen Ausweg aus schwierigen Lebenssituationen.